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Das Allgäu wird aufgrund seiner zentralen Lage häufig als Urlaubsziel unterschätzt. Doch die ersten Berge, die Nähe zu Österreich sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten locken immer mehr Menschen in diese Region.

In diesem Jahr war das Allgäu das Ziel unserer alljährlichen Jahresausfahrt. Bei bestem Sommerwetter und mit annähernd 25 Fahrzeugen führte uns die Route zum ersten Mal seit langer Zeit durch das Zielgebiet hindurch, da es im Rahmen der Planung einen Hotelwechsel gab. Dies sparte Zeit für die Rückfahrt und gestaltete das Programm straffer als gewöhnlich. Frühes Aufstehen, Frühstücken und anschließend mit den geliebten 16-Ventilern pünktlich zur Abfahrt an der Startlinie zu stehen, fiel trotz anfänglicher Bedenken niemandem schwer.

Zur Vorbereitung auf die Ausfahrt trafen sich die Mitglieder am Freitag an der Allgäuer Hallenkartbahn. Dort wurden die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt, um bei einem ersten Kräftemessen herauszufinden, welche Fahrer für ein gemeinsames Finale zusammenpassen. Dafür wurden nach Abschluss der ersten 15 Minuten die Rundenzeiten verglichen. Nach der schweißtreibenden Qualifikation ging es für die neu zusammengestellten Gruppen auch schon in die spannenden Finalrunden. Wer im Qualifying gute Zeiten gefahren war, bekam selbstverständlich, wie im Rennsport üblich, eine gute Startposition. Nach einem letzten Check begannen die Finalrennen mit einem fliegenden Start. Die Fahrer gaben bei den hohen Temperaturen in der Halle alles, um zu gewinnen. Dabei wurde gedrängelt, geschoben und rasant überholt. Den Zuschauern wurden drei spektakuläre Rennen geboten. Als die Sieger schließlich als Erste über die Ziellinie fuhren, war die Freude entsprechend groß.

Nachdem sich die Fahrer etwas erholt hatten, fand die Siegerehrung statt. Dabei wurden die jeweils ersten drei Plätze der Klassenrennen standesgemäß nacheinander auf das Podium gerufen und ausgezeichnet. Mit dem Applaus endeten die Rennen und der entspannte Teil des Abends konnte beginnen. Die Rückfahrt zum Hotel war schnell erledigt und die Mitglieder trafen sich zum Ausklang an der Hotelbar.

Am Samstag ging es, wie bereits angeteasert, sehr früh los. Die Besprechung der Tagesplanung war um 09:00 Uhr abgeschlossen und schon befanden sich alle mitten in der Ausfahrt durch das Allgäu auf dem Weg zum Schloss Neuschwanstein. Am Fuße des Tegelbergs ging es mit der Tegelbergbahn hinauf zur Bergstation, um die Aussicht über das Allgäu aus einer Höhe von 1.707 Metern zu genießen. Nach diesen beeindruckenden Eindrücken führte der Weg weiter in Richtung der Privatbrauerei Zötler in Rettenberg. Dort erwartete die Teilnehmer eine sehr interessante Brauereibesichtigung, die mit ihren kühlen Kellerräumen bei den hohen Außentemperaturen eine willkommene Abkühlung bot. Im Anschluss konnten die besonderen Biersorten verkostet werden, wobei den Fahrern das gesamte Sortiment an alkoholfreien Alternativen zur Verfügung stand. Jeder Beifahrer hatte die Gelegenheit, sich mit einem dunklen Kellerbier aus einem eisgekühlten Steinkrug abzukühlen.

Ebenfalls neu bei der Ausfahrt war der Plan, den Tag nicht mit allzu vielen Programmpunkten zu überladen. Daher ging es nach der Besichtigung noch einige Kilometer durch das Allgäu, bevor die Gruppe am späten Nachmittag die Fahrt zum Berghotel antrat. Das Hotel lag ruhig und hoch oben auf dem Berg, umgeben von Wäldern und eingebettet in eine idyllische Landschaft. Nach den ereignisreichen Stunden und einer spektakulären Anfahrt mit einem Cross-Shuttle lud die Umgebung zum Entspannen ein. Die Teilnehmer hatten nun die Gelegenheit, in Ruhe anzukommen, ein tolles Abendessen zu genießen und den Abend bei Benzingesprächen und einem Lagerfeuer unter sternenklarem Himmel ausklingen zu lassen.

Am Sonntag standen nach einer erholsamen Nacht und einem nahrhaften Frühstück bereits die Abreise und die letzte gemeinsame Etappe an. Gegen 11:00 Uhr trafen sich die Fahrer, um gemeinsam zur Halbinsel Lindau am Bodensee zu fahren. Nach einem gemeinsamen Mittagessen löste sich die Runde auf.

Kategorien: Jahrestreffen

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